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Bringt die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln wirklich Gesundheit und Schönheit, wie es die Werbung verspricht, oder produziert sie - um Kritiker zu zitieren - nur teuren Urin?

Da der Körper eine große Menge an Nährstoffen – z.B. Vitamine, Mineralstoffe, essentielle Fettsäuren – unbedingt benötigt, um lebensnotwendige Funktionen zu erfüllen, führt eine ungenügende Zufuhr zu Mangelerscheinungen, manchmal auch zu Erkrankungen. Schätzungen zu Folge haben 70% aller Krankheiten ernährungsbedingte Ursachen. Z.B. kann ein chronischer Mangel an Vitamin D zu Osteoporose, Muskelschwäche, Reizbarkeit, einem gestörten Immunsystem, sowie zu einem erhöhten Risiko für Dickdarm- und Brustkrebs führen. Studien belegen, dass in etwa 90% der österreichischen Bevölkerung nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt sind. Ähnlich dramatisch ist die Versorgung mit Calcium (führt zu Osteoporose, Karies, Übersäuerung, Muskelkrämpfe), Magnesium (dadurch kann es z.B. zu Schlaflosigkeit, Verstopfung, Muskelkrämpfen, Herzproblemen und Depressionen kommen), Selen (erhöht das Krebsrisiko und die Infektanfälligkeit) und Folsäure (erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Geburtsfehler und Blutarmut).
 
Besonders gefährdet, zu wenig Mikronährstoffe zu sich zu nehmen, sind Schwangere und Stillende, chronisch Kranke, Kinder im Wachstum, aber auch Raucher und Alkoholiker. Letztere leiden beispielsweise häufig an psychischen Störungen, Entzündungen der Schleimhäute, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, und Hautproblemen, oft bedingt durch den Mangel an Vitaminen des B-Komplexes, Zink und Magnesium, da Alkohol die Aufnahme von Nährstoffen stark beeinträchtigt.

Auch die immer größer werdenden Mengen an Umweltgiften und die Einnahme von gewissen Medikamenten tragen zur schlechten Versorgungslage mit Mikronährstoffen bei. Z.B. blockieren bestimmte - für viele Menschen sicher absolut notwendige - Cholesterinsenker die körpereigene Produktion von Coenzym Q10, das für die Energieproduktion in den Körperzellen zuständig ist. Ein Mangel kann zu Immunschwäche, Müdigkeit, Schmerzen sowie Leistungsschwäche aller Muskeln im Körper führen. Weitere Nährstoffräuber sind z.B. die Antibabypille, Magensäurehemmer, Cortison-Präparate, Abführmittel und Schmerzmittel.

Man kann daher davon ausgehen, dass trotz einem Überangebot an Nahrungsmitteln sehr viele Menschen mangelernährt sind. Diese müssen ohne gezielte Supplementierung häufig eine Einschränkung ihrer Lebensqualität, oftmals auch dadurch bedingte Erkrankungen hinnehmen.

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