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Da Babys ohne Darmflora (bestehend aus Bakterien, die wichtige Aufgaben im Stoffwechselgeschehen haben) auf die Welt kommen, vermutet man die dadurch ungenügende Verdauung als eine der Ursachen. Muttermilch beinhaltet unter anderem die für das Baby notwendigsten Bakterienstämme. Daher sollte nach Möglichkeit gestillt werden. Dabei muss die Mutter darauf achten, nichts zu essen, das ihr Baby nicht verträgt. Für nicht gestillte Babys gibt es spezielle, mit Bakterien versetzte Fläschchennahrung oder Milchsäurebakterienpräparate, die man der Nahrung zusetzen kann, um den Aufbau der natürlichen Darmflora zu beschleunigen. Möglicherweise führt auch ein Wechseln der Säuglingsnahrungsmarke zu einer Besserung der Beschwerden. Für Kinder, die an einer - meist vorübergehenden - Milchzucker-Unverträglichkeit leiden, erhält man in der Apotheke eine spezielle milchzuckerreduzierte Anfangs- und Folgenahrung.

Weiters sollten nur Sauger mit Kolikventil verwendet werden, damit das Baby beim Trinken nicht zu viel Luft mitschluckt. Unbedingt nach der Mahlzeit überflüssige Luft aufstoßen lassen!

Manche Babys lieben ein warmes Kirschkernkissen auf dem Bäuchlein oder Bauchmassagen mit Windsalben und –ölen. Krampflösend wirken außerdem Kräutertees oder Extrakte aus Fenchel, Koriander, Kümmel, Anis, Kamille und Minze.

Spezielle Entschäumer aus der Apotheke machen im Darm aus großen Blasen kleine, wodurch die Beschwerden oft deutlich gelindert werden.

 

Eine weitere Hilfe stellen homöopathische Arzneien, die individuell ausgewählt werden müssen, dar. Hier die am häufigsten zur Anwendung kommenden:

 

- Colocynthis: das Baby krümmt sich, Druck und Wärme bessert die Beschwerden

- Bryonia: Kind ist zornig, oft verstopft, und möchte nicht bewegt oder getragen werden, Bauchlage bessert

- Lycopodium: Kind trinkt gierig, wird schnell müde, der aufgeblähte Bauch verträgt keinen Druck

- Magnesium carbonicum: Beschwerden unmittelbar nach dem Essen, Spucken von saurer Milch, Stuhl riecht sauer, Krümmen und Druck erleichtert

- Magnesium phosporicum: Beschwerden kommen blitzartig, Verschlimmerung durch Bewegung, Bauchmassage und Wärme bessern

- Cuprum metallicum: Kind ist sehr verkrampft, Haut blass-bläulich, Bauchdecke gespannt und darf nicht berührt werden

- Chamomilla: Kind ist gereizt, zornig und will getragen werden, schlimmer abends

- Belladonna: Kopf des Babys ist hochrot und verschwitzt, Kind will Wärme und Ruhe

 

Frau Dr. Engelberger-Polz, Homöopathin im Haus der St. Petrus Apotheke steht Ihnen bei der Auswahl der richtigen Arznei gerne hilfreich zur Verfügung.

 

Auch die Schüßler-Salze 2, 7 und 10 innerlich oder als Salbe zur Bäuchleinmassage angewendet, können Erleichterung bringen.

 

Eine weitere alternative Möglichkeit bieten Behandlung und Ernährung nach der Traditionellen Chinesischen Medizin. Dabei werden Störzonen und Blockaden mittels Laserakupunktur und chinesischen Kräuterextrakten gelöst. Die Traditionelle Chinesische Medizin erzielt außerdem gute Erfolge z.B. bei Infektanfälligkeit oder Störungen des Allgemeinbefindens. Frau Dr. Olivia Pojer kümmert sich gerne um Ihr Anliegen. Terminvereinbarung unter der Nr. 0676/9458649. Ihre Ordination befindet sich im 1.Stock über der Apotheke (Eingang im Hof).

 

Für weitere Informationen finden Sie bei uns Bücher über Babymassage, Babyernährung und Alternativmedizin, oder fragen Sie

Ihr Team der St. Petrus-Apotheke Birkfeld.

 

Foto: istockphoto.com

 

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