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Pilzinfektionen sind nicht nur lästig, sie können auch belasten. Lesen Sie hier, wodurch sich Pilze bekämpfen und dauerhaft loswerden lassen.

Unser Körper ist von einer Vielzahl an Mikroorganismen besiedelt, unter anderem von Pilzen. Einige davon sind für uns nützlich, andere können krank machen. Einem gesunden Körper mit einer guten Immunabwehr, einem intakten Hautsäureschutzmantel und einer gesunden Bakterienflora auf Haut und Schleimhäuten können diese Pilzarten nichts anhaben. Wird jedoch das Gleichgewicht gestört, können sie sich unkontrolliert vermehren und zu Pilzinfektionen führen. Zu ihren bevorzugten Ausbreitungsgebieten zählen Füße, Nägel und die Schleimhaut in Mund, Darm und Genitalbereich.

Ursachen für die Störung des Gleichgewichtes:

- Einnahme der Pille oder andere Hormonpräparate

- Einnahme von Antibiotika (dadurch werden nicht nur die krankmachenden Bakterien abgetötet, sondern auch die gesunde Flora im Darm und in der Scheide, die Pilze in Schach hält.)

- langandauernde Kortisoneinnahme

- langandauernde Abführmitteleinnahme

- Störungen des Immunsystems, z.B. durch Allergien, Stress, Rauchen, bei schlechter Ernährung, etc.

- Ansteckung durch den Sexualpartner (Männer merken zumeist nichts von einer Infektion, müssen aber bei Scheidenpilz ihrer Partnerin mitbehandelt werden, um sie nicht wieder anzustecken. Während der Behandlung sollten außerdem Kondome verwendet werden.)

- Ansteckung in Schwimmbädern

- Störung der Säureschutzmantels, z.B. durch Schweißfüße oder aggressive Waschmittel und Seifen

- auch zu wenig Hygiene, z.B. bei Schnullern oder Prothesen

- Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten

Hinweise auf mögliche Infektionen:

- Bläschen im Mund

- Allergien

- Neurodermitis und andere Hautkrankheiten

- chronische Müdigkeit

- juckender Scheidenausfluss, Schmerzen beim Wasserlassen

- Darmerkrankungen und Blähungen

- häufige Infektionen

- bei Babys weiße Beläge im Mund und ein roter Popo (Soor)

- immer wiederkehrende Ohrenentzündungen

Bekämpfung und Tipps gegen Neuinfektionen:

Es gibt eine Vielzahl an rezeptpflichtigen und auch frei erhältlichen Arzneimitteln, die je nach Art und Schweregrad der Infektion zur Anwendung kommen. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Waschen Sie Kleidung, Handtücher, Waschlappen, Bettwäsche etc. über 60◦ C. Stoffe, die sie nicht so heiß waschen können, sollten Sie mit einem pilzabtötenden Wäschespüler behandeln. Für Schuhe gibt es Desinfektionssprays. Verwenden Sie keine aggressiven Seifen für Haut und Schleimhaut, um den pH-Wert der Haut nicht zu stören. Achten Sie bei der Toilettenhygiene darauf, keine Darmkeime in die Scheide zu bringen.

Den Wiederaufbau der gestörten Darm- und Vaginalflora können Sie mit Bakterienpräparaten unterstützen. Für ein besseres Bakterienwachstum gibt es Vaginalgele, die den dafür notwendigen pH-Wert erzeugen. Für alle, die eine pflanzliche Alternative zu den gebräuchlichen chemischen Präparaten möchten, zeigt auch Grapefruitkernextrakt eine nachgewiesene Wirkung und hat den Vorteil, dass man ihn äußerlich, innerlich und anstatt eines pilzwirksamen Reinigungsmittels verwenden kann.

Wenn Sie mehr wissen wollen, finden Sie bei uns Bücher über Alternativmedizin und Naturheilkunde. Für Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zu Verfügung.

 

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