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Immer wieder kommen Eltern in die Apotheke, weil ihre Kinder Schwierigkeiten haben, sich beim Lernen zu konzentrieren. Grundsätzlich sollten sich Kinder nicht angewöhnen, dass sie für jedes Problem ein paar Kugerl oder ein Trankerl haben können. Allerdings gibt es immer häufiger Kinder mit Konzentrations- oder Aufnahmestörungen, bei denen mittels Haaranalyse auffällig hohe Schadstoffwerte oder starke Nährstoffdefizite festgestellt werden. Definitiv enthält die durchschnittliche Ernährung eines Schulkindes bei weitem zu wenig Kalzium, Magnesium, Selen, essentielle Fettsäuren, zu wenig hochwertiges Eiweiß und viel zu viel Zucker, der wiederum die Adrenalin-Produktion anregt und dadurch Unruhe, Reizbarkeit und Konzentrationsstörungen verstärkt. Eine generelle Nährstoffempfehlung bei Lernschwäche enthält Vitamin C, den Vitamin-B-Komplex, Kalzium, Eisen, Jod, Magnesium, Zink, Chrom, Mangan, Omega-3-Fettsäuren und Lezithin, da ein Mangel an diesen Stoffen Lernschwierigkeiten auslösen kann. Die Aufnahme von Mineralsalzen kann durch die Kombination mit Schüßler Salzen enorm verbessert werden. Es empfiehlt sich eine Antlitzanalyse, bei der feinstoffliche Mängel durch bestimmte Merkmale im Gesicht abgelesen werden. Eine generelle Schüßler-Lernmischung beinhaltet die Nummern 3, 5, 6, 8, 17 und bei längerer Anwendung zusätzlich die Nr. 10.

Alle Kinder mit Lernschwäche sollten außerdem sorgfältig auf erhöhte Blei-, Cadmium-, Quecksilber (aus Zahnplomben), Zinn- und Aluminium-Werte untersucht werden. Besonders Eltern, die vor ihren Kindern rauchen, muss klar sein, dass sie dadurch an Konzentrationsstörungen ihrer Kinder mit Schuld sein können. Sehr oft werden Schadstoffe schon von der Mutter in der Schwangerschaft aufs Kind übertragen. Mit Schüßler Salzen oder durch Verdrängung mit hoch dosierten Nährstoffen kann man Entgiftungsprozesse in Gang setzen, mit diversen Algenpräparaten Schadstoffe binden und zur Ausscheidung bringen. Solche Entgiftungsprozesse können oft sehr lange dauern. Deren Notwendigkeit wird zumeist unterschätzt.

 

Kinder sind außerdem sehr anfällig auf die Auswirkungen verpasster Mahlzeiten. Wer das Frühstück weglässt, kann sich in der Schule nicht konzentrieren und ist weniger lernfähig.

Auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten, an denen etwa 5% aller Kinder leiden, können bei Lernschwierigkeiten eine Rolle spielen. Das größte allergische Potenzial geht dabei von Kuhmilch, Weizen und Eiern aus.

 

Große Hilfe bei Konzentrationsschwierigkeiten und Prüfungsangst bieten individuell ausgesuchte Bachblütenmischungen. In einer Lernmischung sind zu finden:

Chestnut Bud als Basisblüte und dazu

-Agrimony, wenn sich das Kind leicht ablenken lässt,

-Cerato, wenn das Kind nur unsicher ist,

-Clematis bei Verträumtheit

-Gentian für Zuversicht und Ausdauer,

-Honeysuckle, um negative Erfahrungen loszulassen,

-Hornbeam bei Anlaufschwierigkeiten

-Impatiens, bei Ungeduld

-Larch, wenn es zu wenig Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten hat,

-Olive, wenn es erschöpft und müde wirkt,

-Scleranthus, wenn es labil und sprunghaft ist,

-Wild Rose, wenn ihm alles egal ist,

-Elm gegen das Gefühl der Überforderung und

-Mimulus gegen die Angst, sich zu blamieren und zu versagen

 

Auch mit Homöopathie können Lernschwierigkeiten und Prüfungsangst behandelt werden. Die zumeist nötige tiefgreifende Behandlung mit Hochpotenzen gehört in die Hände eines einfühlsamen erfahrenen Homöopathen, der das Kind über einen längere Zeit begleitet.

 

Gute Erfolge können außerdem u.a. mit Kinesiologie, Biofeedback, Konzentrations- und Entspannungsübungen erzielt werden

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Team der St. Petrus Apotheke Birkfeld

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