Prostata Bild
 
Die Prostata – auch Vorsteherdrüse – genannt, gehört zu den männlichen Geschlechtsorganen. Sie gleicht in Form und Größe einer Kastanie und befindet sich am Beckenboden direkt unter der Blase, wo sie die Harnröhre ringförmig umschließt. Diese Drüse produziert ein milchig-klares Sekret, das den in den Hoden produzierten Samenzellen beigemischt wird. Es liefert diesen Fruchtzucker, Enzyme und Mineralstoffe als Nahrung und macht sie beweglich.

Die häufigsten Erkrankungen der Prostata sind Prostatitis, die Entzündung der Prostata, die benigne Prostatahyperplasie (BPH), eine gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse, und Prostatakrebs, wenn in der Drüse ein bösartiger Tumor wächst.

 

Ab dem 45. Lebensjahr sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen besonders wichtig, um diese Erkrankungen möglichst frühzeitig behandeln zu können. Dadurch lassen sich häufig Operationen vermeiden bzw. steigen bei Krebs die Überlebenschancen.

 

Bei der BPH setzt mit dem Älterwerden bei vielen Männern ein Wachstum der Prostata ein. Die Veränderung ist zumeist gutartig und vollkommen natürlich. Allerdings kann die vergrößerte Vorsteherdrüse die Harnröhre verengen. Im ersten Stadium der Erkrankung wird der Harnstrahl schwächer, der Beginn des Wasserlassens verzögert sich, der Harndrang wird häufiger, zumeist auch in der Nacht. Das Wasserlassen wird manchmal schmerzhaft. Im zweiten Stadium nimmt der Harndrang zu, die Blase wird nicht mehr vollständig entleert. Es können sich Bakterien vermehren, die Harnwegsinfekte auslösen. Im Stadium 3 kann die Blase trotz Harndrangs nicht mehr entleert werden. Die Folge ist ein sogenanntes Harnträufeln. Der Harnstau kann sich in die Harnleiter und nach oben bis in die Nieren fortsetzen und diese dauerhaft schädigen. Eine frühzeitige Behandlung kann dies auf Dauer verhindern.

 

Der Arzt entscheidet, ob chemische Arzneimittel zum Einsatz kommen. Im Anfangsstadium ist eine Selbstbehandlung mit pflanzlichen Präparaten und Nährstoffen möglich und zumeist ausreichend und nebenwirkungsarm. Die Wirkung dieser Arzneien ist größtenteils durch Studien bestätigt und setzt bei ausreichender Dosierung und regelmäßiger Einnahme zumeist nach 4 bis 6 Wochen ein. In den Stadien 2 und 3 können diese Pflanzenextrakte auch unterstützend zur chemischen Therapie eingesetzt werden. Zum Einsatz kommen überwiegend Phytotherapeutika aus Kürbis, Sägepalme, Brennessel, Pygeum, und Granatapfel. Sie hemmen Entzündungen sowie Enzyme, die das Wachstum der Prostata anregen und reduzieren Wassereinlagerungen im Prostatagewebe.

 

Auch mit einer bewussten Ernährung kann die Gesundheit der Prostata beeinflusst werden. Untersuchungen zeigten, dass ein übermäßiger Genuss an tierischen Fetten und der Mangel an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen die Vergrößerung der Prostata fördern. Insbesondere sollte auf eine ausreichende Versorgung mit Zink, Selen, Omega-3-Fettsäuren, Carotinoiden, Vitamin C, D und E geachtet werden.

 

Schüßler Salze der Nummern 1, 7, 8 und 10 können Ausscheidung, muskuläre Entspannung und Elastizität des Gewebes unterstützen. Bei Entzündungen hilft zusätzlich die Nr. 3.


Homöopathie und Traditionelle Chinesische Medizin können hervorragende Behandlungserfolge bei Prostataproblemen vorweisen. Eine Selbstbehandlung ist mit diesen Methoden aber nur schwer möglich, ein Besuch beim spezialisierten Arzt nötig.

 

Sollten Sie mehr wissen wollen, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder das Team der St. Petrus Apotheke Birkfeld.

Kontakt

St.Petrus Apotheke Birkfeld
Berggasse 2
8190 Birkfeld

Tel: 03174 / 4515
Fax: 03174 / 4515 - 15
E-mail: office@apotheke-birkfeld.at

 

Öffnungszeiten

Montag - Freitag
07:30 - 12:30 Uhr
14:00 - 18:00 Uhr
Samstag
07:30 - 12:00 Uhr